Martine Aeschlimann-Russbach, Keramikerin und Kunsttherapeutin, workshop in Kunsttherapie

Nach 20 Jahren Arbeit als professionelle Keramikerin in der Schweiz und im Ausland, habe ich 1995 in Lausanne ein Studium in Angriff genommen und 1999 das Diplom als Kunsttherapeutin am Goldsmith College of London University erhalten. Seither arbeite ich privat als Kunsttherapeutin in verschiedenen Interventionsgebieten (Substanzabhängigkeit, Trauer, Krisensituationen, Eltern-Kind-Beziehung) und leite am AFAAP das Kunsttherapie-Atelier für Menschen mit psychischen Störungen. Für sie habe ich eine Mischform von verschiedenen Techniken angenommen. Meine Technik entwickelt sich ständig weiter, begünstigt durch eine permanente Weiterbildung und durch die Arbeit in verschiedenen Disziplinen (Theorie und psychologische Arbeit nach Jung, symbolisches Theater und Weiterentwicklung meiner persönlichen Arbeit insbesondere in Keramik und Schriftstellerei).
 
Ich werde eine kurze Präsentation der Kunsttherapie anbieten, gefolgt von einem praktischen Teil mit einfachen kreativen Übungen, die für alle geeignet sind, keinerlei Vorkenntnisse oder besonderen Fertigkeiten erfordern und einen Austausch im Rahmen der Interessen der Teilnehmenden ermöglichen.
 
Keramik und Psychotherapie sind Disziplinen, die auf Transformation aufbauen und eine schrittweise Weiterentwicklung in individuellem Rhythmus und in der Permanenz der Veränderung erlauben. Vgl. www.arterre.ch

Yvan Aboussouan, workshop “Lachen und Humor für Konfliktbewältigung und Emotionsregulation"

Heute Gründer der Schweizer Lach-Schule, habe ich als diplomierter Physiker der Uni Genf gestartet. Nach 10 Jahren Forschung in der Solarenergie habe ich den Beruf gewechselt und bin Therapeut-Clown geworden. Um den grossen Kopf zu kompensieren, den ich hatte, beschloss ich, auch ein grosses, frohes Herz zu haben. Ich gründete 1998 den Verein Karaclown, 2003 den Klub des Lachens Genf, und 2002 das Institut Rire Bleu, welches 2005 umbenannt wurde in Ecole Suisse du Rire Relationnel. Diese Schule betreibt seit 2006 Forschung über das Konzept des spielerischen Humanismus. Seit 2002 bilde ich Berufstätige im Gesundheitswesen aus (Institutionen, Altersheime, Therapeuten…) in den Bereichen Humor, Ludismus, Clown… Kurz: in allen Bereichen, die im sozialen Kontakt Freude bringen können.
Ziel des Workshops: ausgelassene Arbeitsgruppe kombiniert mit einer Unterrichtseinheit über freudvolle Beziehungs-Werkzeuge. Erwartet wird ein kollektiver Enthusiasmus, eine Neuentdeckung der Teilnehmenden im Lichte guter Laune, ausserdem ein Erlernen von freudvollen Einstellungen, welche die Emotionsregulation erleichtern, und von einer Herangehensweise an das Leiden mit Lachen, Humor und Feingefühl. Wir präsentieren einen geschichtlichen Abriss der Evolution des Lachens und des Humors in helfenden Beziehungen (Spitalclown, therapeutischer Humor…)
Wir veranschaulichen diesen Ansatz mit praktischen Humorübungen, mit Yoga des Lachens und mit Ludismus. Gute Stimmung garantiert.

etc...